Presse

  Pressespiegel zur Eröffnung am 29. Mai 2018
  Erklärung zu unserer Nominierung für den Nachbarschaftspreis
  rbb-Abendschau  Mai 2018
  rbb aktuell Mai 2018
  Qiez Juni 2018
  "Mit Vergnügen" Mai 2018
  enorm Magazin Mai 2018
  Pressespiegel KulturMarktCafé
  Prenzlauer Berg Nachrichten 2/2018

 

ERKLÄRUNG ZU UNSERER NOMINIERUNG FÜR DEN #NACHBARSCHAFTSPREIS

Der Nachbarschaftspreis wurde in den letzten Tagen viel diskutiert und in den Medien besprochen. Auch in unserem Verein KulturMarktHalle e.V. haben wir uns dazu lange und in Teilen auch sehr kontrovers ausgetauscht. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir die Nominierung für den Nachbarschaftspreis als Plattform nutzen wollen, um für die Ansichten und Ziele zu werben, die wir mit unserem Projekt verbinden und die uns alle motivieren. 

 

Unsere Nachbarschaft, das sind sowohl alteingesessene als auch neue Berliner*innen, die sich in Berlins neuer KulturMarktHalle im Mühlenkiez begegnen: Wir arbeiten gemeinsam an der Halle, lernen uns in Kreativ- oder Bau-Workshops kennen, erleben bei Veranstaltungen gemeinsam verschiedenste Kulturangebote und essen und tanzen bei unseren gemeinsamen Festen. Alle zusammen sind wir ein bunter Mix aus deutschen, syrischen, italienischen, schwedischen, englischen, amerikanischen, afrikanischen und noch vielen anderen Menschen, die im Kiez leben oder sich hier ehrenamtlich in ihrer Freizeit engagieren.

 

In unserer KulturMarktHalle erleben wir täglich, wie der persönliche Kontakt das gegenseitige Verständnis fördert und sich Freundschaften zwischen alteingesessenen und Neu-Berliner*innen bilden. Es werden gegenseitige Vorurteile ausgeräumt und wir sehen so viele „Aha-Momente“, wenn Leute einfach miteinander reden und sich bei Veranstaltungen oder gemeinsamen Aktionen kennenlernen. 

 

Wir steigen nicht aus dem Dialog aus und überlassen das Feld den anderen. Wir wollen, dass unsere Stadt Berlin und unser Land offen und tolerant bleiben und die unterschiedlichsten Menschen hier miteinander leben können. Daher bringen wir auch all unsere Energie, Freizeit und Freude ein um die KulturMarktHalle Berlin im Kiez erfolgreich zu etablieren und die Nachbar*innen miteinander bekannt zu machen. 

 

Wir begrüßen, dass Innenminister Seehofer nicht mehr Schirmherr dieses wunderbaren Preises ist. Mit seinen Aussagen, dass er Europa abschotten möchte, Menschen als zweitklassig deklariert und Seenotretter kriminalisiert und der jüngsten Begründung seines Rückzugs von diesem Preis wird einmal mehr deutlich, dass für ihn die Werte Toleranz, Mitmenschlichkeit und Offenheit nicht unvoreingenommen und schon gar nicht für Menschen aus einer anderen als seinen Heimat gelten. 

 

Den Zusammenhalt kann man nur gemeinsam voranbringen. Gemeinsam mit allen Menschen, die unseren Kiez, unsere Stadt und unser Land ausmachen.

 

Daher sind wir stolz darauf, mit unserem Projekt für den Preis nominiert zu sein und so das Engagement der vielen Nachbar*innen und Unterstützer*innen in unserer KulturMarktHalle auch über Berlin hinaus vorstellen zu dürfen.einsam voranbringen, gemeinsam mit allen Menschen, die unseren Kiez, unsere Stadt und unser Land ausmachen.

Daher sind wir stolz darauf, mit unserem Projekt für den Preis nominiert zu sein und so das Engagement der vielen Nachbar*innen und Unterstützer*innen unserer KulturMarktHalle auch über Berlin hinaus vorstellen zu dürfen.  

Presseinformation vom 30. Mai 2018 

KulturmarktHalle in Prenzlauer Berg eröffnet/

Erste Ausstellung bis 29. Juni

 

- Senator Dr. Lederer, Bezirksbürgermeister Benn und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde, Joffe,

    eröffnen neuen Begegnungsort im Mühlenkiez

- Raum für Kultur und Nachbarschaft für alte und neue Berliner*innen
- Ausstellung „UntereinemDach“ eröffnet das Veranstaltungsprogramm 

 

Berlin hat seit heute eine KulturMarktHalle. Der neue Begegnungsort an der Kniprodestraße wurde am Abend von Berlins Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, Pankows Bezirks- Bürgermeister Sören Benn sowie dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, im Rahmen des ganztägigen Bezirksbesuchs des Senators eröffnet. Hier sollen sich künftig Alt- und Neuberliner*innen gleichermaßen begegnen können. Zudem soll der neue Kiez-Treffpunkt ein multikultureller Ort für Kulturangebote, nachbarschaftliche Projekte und gegenseitiges Kennenlernen werden.

Dr. Klaus Lederer, Berlins Senator für Kultur und Europa: Berlins Kultur steht neben den weltweit bekannten Leuchttürmen vor allem auch für die vielen kleinen Projekte, die sich aus der Stadt heraus entwickeln. Die KulturMarktHalle steht stellvertretend für die Kreativität in unserer Stadt.

Die KulturMarktHalle ist eine echte Chance für den Mühlenkiez“, sagt Sören Benn, Bezirksbürgermeister von Pankow. Sie soll ein lebendiger Begegnungsort werden, den alle Nachbar*innen im Kiez aktiv mitgestalten. Ich bin stolz über das Engagement so vieler Visionäre, die jahrelang daran gearbeitet haben, ihre Idee in die Realität umzusetzen.

Dr. Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, die die Eigentümerin der Immobilie ist: Die Integration von Geflüchteten ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und eine große Herausforderung, der wir uns alle gemeinsam stellen. Dafür brauchen wir mehr Orte, an denen sich Menschen verschiedenster kultureller Hintergründe und Lebenserfahrungen treffen und austauschen können. Die Jüdische Gemeinde zu Berlin öffnet ihre Türen für Geflüchtete und stellt dem Verein die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung, um dieses wunderbare Kultur- und Integrationsprojekt tatkräftig zu unterstützen.

Die ehemalige Kaufhalle in der Hanns-Eisler-Straße / Ecke Kniprodestraße war seit langem ungenutzt

und wurde jetzt vom gemeinnützigen Verein KulturMarktHalle e.V. wiedereröffnet. Das Team besteht aus rund 50 ehrenamtlichen Mitgliedern und ist 2016 aus der Flüchtlingshilfe in den nahegelegenen Unterkünften der Storkower Straße hervorgegangen. Durch die Teilnahme an bundesweiten Stipendien-Programmen, unter anderem von Start Social und dem Social Impact Lab, wurde die Projektidee in den letzten zwei Jahren ausgearbeitet und ein breites Netzwerk an Förderern und Unterstützern gewonnen.

 

Zentrum für geflüchtete Existenzgründer

In der KulturMarktHalle sollen neben kulturellen Veranstaltungen auch Projekte angehender Unternehmer*innen gefördert werden. Dabei handelt es sich um Geflüchtete, die mit Handwerk, Gastronomie und Kunst den Weg in die Selbständigkeit antreten wollen. Seit 2017 werden vier ausgewählte Teams begleitet und insbesondere bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftsidee sowie bürokratischen Vorgängen unterstützt.

So wurde heute auch ein mobiles Café – das „KulturMarktCafé“ – eingeweiht, das als sogenanntes Tiny House gebaut wurde und die Halle im Außenbereich ergänzt. Das Café wird seinen regulären Betrieb im Juli aufnehmen und von einem jungen Syrer betrieben. Die 15 mobilen Quadratmeter bieten neben dem Café auch Platz für eine kleine Bühne.

 


Pressekontakt

 E-Mail: pr@kulturmarkthalle-berlin.de

Telefon: 0176-21 54 68 98 

KulturMarktHalle e.V.
www.kulturmarkthalle-berlin.de

 SATZUNG DES VEREINS „KulturMarktHalle e.V.“

 

Präambel

KulturMarktHalle e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, durch das Unterhalten eines Kultur-, Bildungs- und Begegnungsortes, durch politische, kulturelle und berufliche Bildung als auch durch bürgerschaftliches Engagement die internationale Gesinnung zu fördern, das gesellschaftliche Angebot im Kiez zu bereichern und die Integration von geflüchteten Menschen und Migrant/Innen in die Gesellschaft zu fördern.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „KulturMarktHalle e.V.“.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister einzutragen.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung

●  des bürgerschaftlichen Engagements

●  der politischen, beruflichen und kulturellen Bildung

●  der internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des

Völkerverständigungsgedankens

●  Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte und Geflüchtete.

(2) Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch

●  das Unterhalten eines Kultur-, Begegnungs- und Beratungsortes

●  die Planung, Organisation und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen auf der

Grundlage der Interkulturalität

●  die Planung, Organisation und Durchführung von Projekten politischer und

beruflicher Bildung.

(3) Die Arbeit des Vereins ist ein integrativer Beitrag für eine Gesellschaft, die Humanismus, Toleranz und Völkerverständigung praktiziert, unabhängig von ethnischen Zugehörigkeiten, Weltanschauungen und Religionen.

§ 3 Gemeinnützigkeit, Mildtätigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Seite 1 von 6

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen. Vereinsämter sind ehrenamtlich auszuüben.

(3) Der Vorstand kann Beisitzer/Innen bestimmen, oder von der Mitgliederversammlung wählen lassen, die für seine Tätigkeit vergütet werden können.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins können volljährige, natürliche und juristische Personen sowie Personengesellschaften werden. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

(2) Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen; sie bedarf keiner Begründung. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

(4) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.

(2) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist in Schriftform zulässig. Jedem Mitglied kann maximal eine Stimme übertragen werden.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Ausschluss oder Streichung der Mitgliedschaft.

(2) Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende zulässig. Zur Einhaltung der Frist ist rechtzeitiger Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstands erforderlich.

Seite 2 von 6

(3) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden oder vertretenden Mitglieder. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluss des Mitglieds wird mit der Beschlussfassung wirksam. Bei Abwesenheit muss der Ausschluss dem Mitglied unverzüglich schriftlich bekannt gemacht werden.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Höhe der Vereinsbeiträge beschließt die Mitgliederversammlung. (2) Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a)  die Mitgliederversammlung

b)  der Vorstand

§ 9 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der Schriftführer/In und dem/der Kassenwart/In.

(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.

(3)Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Amtsdauer beträgt ein Jahr. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt.

(4) Das Amt eines Mitglieds des Vorstands endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

(5) Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

(6) Die Vertretungsmacht des Vorstands ist mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, dass zum Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu allen sonstigen Verfügungen über Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme eines Kredits die Zustimmung der Mitgliederversammlung von einem Mitglied des Vorstands eingefordert werden kann.

(7) Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.

Seite 3 von 6

(8) Es besteht die Möglichkeit der Beschlussfassung in einer Online-Vorstandssitzung, vorausgesetzt alle Mitglieder werden erreicht und stimmen dieser zu. Die Stimmabgabe zur Beschlussfassung kann schriftlich, elektronisch erfolgen.

(9) Der Vorstand kann für genau zu bestimmende Aufgaben Beisitzer/Innen ernennen oder von der Mitgliederversammlung wählen lassen.

(10) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

§ 10 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen,

a)  wenn es das Interesse des Vereins erfordert,

b)  mindestens einmal jährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres

c)  bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen drei Monaten zur Wahl des

Ersatzmitgliedes.

d)  wenn die Einberufung von einem Viertel aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks

und der Gründe verlangt wird.

(2) Der Vorstand hat der vorstehend unter Abs. 1 Buchstabe b zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung vorzulegen; die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstands Beschluss zu fassen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Die Einladung zur Mitgliederversammlung kann elektronisch erfolgen.

(4) Es besteht die Möglichkeit der Beschlussfassung in einer Online-Mitgliederversammlung. Wenn alle Mitglieder erreicht werden und dieser zustimmen, ist auch eine Versammlung unter Verzicht von Formen und Fristen möglich. Die Stimmabgabe zur Beschlussfassung kann schriftlich, elektronisch erfolgen.

(5) Die Mitgliederversammlung ist zuständig in folgenden Angelegenheiten:

a) die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

Seite 4 von 6

b)  die Genehmigung der Jahresrechnung

c)  die Entlastung des Vorstands auf der Grundlage des Berichts des Kassenwarts

d)  die Wahl und Abberufung des Vorstands

e)  Satzungsänderungen

f)  die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

g)  Anträge des Vorstands und der Mitglieder

h)  Berufungen abgelehnter Bewerber

i)  die Auflösung des Vereins

(5)Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung in der 50% der Stimmberechtigten vertreten sind, ist beschlussfähig. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von zwei Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung zu jener Folgeversammlung muss einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit enthalten.

(6) Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung sowie über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich.

(7) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen oder vertretenden Mitglieder erforderlich.

(8) Zu einem Beschluss über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen oder vertretenden Mitglieder erforderlich.

(9) Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung von vier Fünfteln der erschienenen oder vertretenden Mitglieder notwendig.

(10) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens drei Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.

(11) Jedes Mitglied kann durch schriftliche Vollmacht ein Mitglied vertreten. Jedes Mitglied kann nur eine Vollmacht für ein anderes Mitglied ausüben.

(12) Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen und vertretenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

(13)Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterschreiben. Wenn mehrere Vorsitzende tätig waren, unterzeichnet der letzte Versammlungsleiter die ganze Niederschrift. Jedes Mitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

Seite 5 von 6

§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

(2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für politische, kulturelle oder berufliche Bildung im Sinne von § 53 der Abgabenordnung.

Seite 6 von 6