KulturMarktHalle – Ein Raum für alte und neue Nachbar*innen im Mühlenkiez

 

Eine leerstehende ehemalige Kaufhalle im Mühlenkiez (Prenzlauer Berg) wandeln wir um in einen Begegnungsort, zu einem Marktplatz und in einen Ort für Kunst, Musik und Theater. Ein erster Schritt in diese Richtung sind aktuell unsere Bemühungen die Halle mit der Hilfe von Architekten zu vermessen und zu planen und parallel die Renovierungsarbeiten zu beginnen. Danach wird es um die Nutzbarmachung insbesondere unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorgaben gehen. Schließlich wollen wir die Halle schnellstmöglich kulturell bespielen und der Nachbarschaft als Treffpunkt zur Verfügung stellen. 

Parallel bauen wir gerade an unserem mobile KulturMarktCafe, einem TinyHaus auf einem Autoanhänger von 6x2,5m, das schon ab Mai 2018 unmittlebar an der Halle Raum für Nachbarschaft und Kultur bieteten wird. 

In weiteren Schritten wollen wir den einen Ausstellungsraum, eine Bühne, den Einbau einer Miet-/Gemeinschftsküche, und von Einkaufsmöglichkeiten realisieren. Dieses bleibt aber ein offenes Konzept, bei dem wir sehr stark auf Impulse und Bedürfnisse des Ortes eingehen wollen. Aufgrund ihrer Angebote soll die KulturMarktHalle sich zu einem lebendigen, niedrigschwelligen Begegnungsort entwickeln und eine zentrale Rolle im Alltag der Anwohner*innen spielen.

Hierfür brauchen wir dich! 

Die KulturMarktHalle ist dein, mein, unser Projekt!

    

In der Gegend rund um die KulturMarktHalle leben mehrere Tausend Alt-Berliner*innen teilweise schon seit mehreren Jahrzehnten, entsprechend hoch ist in diesem Kiez der Altersdurchschnitt. Gleichzeitig sind seit Ende 2015 rund 1000 Neuankommer*innen in die unmittelbare Nachbarschaft, konkret: ins Umfeld der Storkower Straße, gezogen und beginnen hier ihr neues Leben in Deutschland. Wir haben viele Anwohner*innen gefragt und erfahren, dass es an vielen Annehmlichkeiten, die den Alltag einfacher gestalten würden, etwa ausreichend fußläufigen Einkaufsmöglichkeiten, einem nachbarschaftlichen Treffpunkt und Kulturangeboten mangelt. Dieses wollen wir gemeinsam mit und für den Kiez und darüber hinaus für alle Interessierten entwickeln: 

Ein offener Raum für Begegnung.